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Es handelt sich um einen chirurgischen Vorgang der die Einfügung von Knochenspan oder einem Knochenblock in zahnlosen Bereichen vorsieht, um eine ausreichende Knochenhöhe zu schaffen und Implantate einfügen und stabilisieren zu können. Dieser Vorgang wird auch vorbeugend eingesetzt („Socket Preservation“) um den Hohlraum, der von den entfernten Zahnwurzeln nach einer Zahnextraktion zurückbleibt, zu füllen und Knochenschwund zu vermeiden. Die Knochenregeneration (auch GBR genannt – Growth Bone Regeneration) wird vom Zusammenspiel zwischen dem Blut der Eingriffszone und dem eingefügten Material ausgelöst. Dank dieser Technik ist es heute möglich Implantate in Kieferbereiche einzufügen, die ansonsten als hoffnungslos betrachtet wären.

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Knochentransplantationen werden zur Bewahrung und Erhöhung des Knochenniveaus nach einer Extraktion verwendet.

Der Knochenschwund (Knochenatrophie) kann durch Zahnverlust hervorgerufen werden, welcher wiederum auf akute Zahnfleischerkrankungen (Parodontitis), chronische oder degenerative (Parodontose) zurückzuführen ist, sowie auf Infektionen (Abszesse), verschiedene Verletzungen (Zahnbruch, Granulombildungen), Mundkrebs oder Tumoren anderer Bereiche, oder weitere Erkrankungen wie Diabetes, Osteoporose und Osteopenie.

Je nach Knochendefekt, unterscheidet man zwischen drei Transplantation-Klassen:

  • vertikale Transplantation (Wiederherstellung der ursprünglichen krestalen Höhe);
  • horizontale Transplantation (Wiederherstellung der Knochendicke zwischen Innen- und Außenseite);
  • gemischte Transplantation (Kombinierung der beiden vorherigen);

Transplantationen sind immer mit der Positionierung einer Membrane verbunden, welche die Zone die zur Regenerierung bestimmt ist, eingrenzt und schützt, bis die Regenerierung vollendet ist (6-8 Monate); so kann das Zahnfleisch, das schneller als Knochen nachwächst, nicht in das Operationsgebiet dringen.

Die Wahl der einzuführenden Knochen (Knochenspan oder Knochenblock) und der Membranen (resorbierbar oder nicht resorbierbar) wird je nach Ausgangssituation des Patienten und Eingriff getroffen. Für weitere Informationen wird auf die Sektion „Materialien-Knochentransplantation“ verwiesen.

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