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Der „Flapless-Vorgang“, auch „transmukosal“ genannt, besteht darin, einen oder mehrere Implantate einzupflanzen, ohne das Zahnfleisch aufklappen zu müssen, wie es hingegen in der Regel bei allen Implantaten vorkommt. Hier hingegen, wird nur eine kleine Öffnung ins Zahnfleisch mit einem kreisförmigen Skalpell für Weichgewebe („Rundskalpell“) gebohrt; dann wird, ohne den Knochen freizulegen, die Eingriffszone vorbereitet, in die man das Implantat einpflanzen will.

Flapless Technik Implantat Implantologie Studio Bianconi Zahnarzt Bolzano
Die Flapless Technik ist weniger invasiv und vermindert den Blutverlust. Auch nach der Operation beschränkt sie die Komplikationen und verkürzt den Heilungsprozess.

Diese Technik kann man für den vorderen (Schneide- und Eckzähne), sowie für den hinteren Bereich (Prämolare und Backenzähne) anwenden, für einzelne Imlpantate, für die teilweise und komplette Rehabilitation eines Zahnbogens.

Die Flapless-Technik ist sehr vorteilhaft:

  • Eingriffsdauer durchschnittlich kürzer im Vergleich zu den traditionellen Methoden;
  • Minimalinvasiv;
  • Verminderung post-operativer Schmerzen und Schwellungen;
  • Schnellere Heilungsphase des Zahnfleisches;
  • Knochen wird nicht freigelegt;
  • Wunde muss nicht vernäht werden;

Durch eine Röntgenuntersuchung (intraorale und Panoramaröntgenaufnahme) ist die horizontale Knochenhöhe nicht ersichtlich; aus diesem Grund ist eine Computertomographie erforderlich, um sicherzugehen, dass im künftigen Operationsgebiet eine ausreichende Knochenhöhe vorhanden ist.

Deshalb ist die Flapless-Technik oft mit der computergeführten Chirurgie verbunden, welche es dem Chirurgen ermöglicht, die korrekte Positionierung des Implantats am Computer, direkt durch die CT-Bilder, zu simulieren; so wird eine chirurgische Schablone geschaffen, die die Einpflanzung des Implantats führt.

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