
Diese Membranen werden verwendet um das Transplantationsmaterial innerhalb des Operationsgebietes einzugrenzen. Überdies dienen sie auch als Schutz, damit das Zahnfleisch nicht bis zur Knochentransplantation vordringen kann.
Man unterscheidet zwischen:
- Nicht resorbierbaren aus PTFE (Polytetrafluorethylen)
- Resorbierbaren aus Perikardium, Polylactide und Kollagen.
Nicht resorbierbare Membranen werden bei vertikalem und horizontalem Knochenaufbau verwendet, in dem das zu regenerierende Knochenvolumen sehr groß ist.
Großteils werden diese Membranen durch Titan verstärkt, damit die Form der Hülle mit der Zeit immer dieselbe bleibt und nicht über dem Operationsgebiet zusammenbricht. Um noch mehr Sicherheit, Deckung und Unbeweglichkeit zu gewährleisten, da das Ausmaβ des Knochendefektes groβ ist und die Knochentransplantation darunter lange braucht um zu verheilen, ist eine Befestigung der Membrane an den Knochen durch mini-Schrauben erforderlich.
Resorbierbare Membranen werden bei kleineren Knochentransplantationen eingesetzt. Sie sind bei horizontalen Knochentransplantationen sehr angebracht, wo kein groβer Knochendefekt gegeben ist und bei vertikalen Knochentransplantationen, bei denen die Knochenwände der Alveole unversehrt geblieben sind. Diese Membranen brauchen nicht entfernt zu werden, also wird ein weiterer chirurgischer Eingriff vermieden. Überdies, sollten die Membranen freigelegt werden (Dehiszenz), besteht kein Infektionsrisiko, da die Membrane spontan resorbiert wird.
