
Sofort nach einer Zahnentfernung lächeln zu können ohne dass es jemand bemerkt, ist nur möglich, wenn…
- der Zahn entfernt wird, ohne den umliegenden Knochen zu beschädigen
- das Implantat so eingesetzt wird, dass die Ästhetik erhalten bleibt
- ein Knochenaufbau durchgeführt wird, wo es nötig ist
- eine provisorische Krone eingesetzt wird, die sich unauffällig anpasst und das gleiche Zahnfleischprofil bewahrt
- Das alles in einer einzigen Sitzung.
Die IDR-Technik vereint all diese Merkmale und ermöglicht es, selbst die anspruchsvollsten ästhetischen Probleme in nur einer Sitzung brillant zu lösen.
Wenn das Implantat in derselben Sitzung wie die Zahnentfernung eingesetzt wird, spricht man von einer sofortigen postextraktiven Technik bei der oft eine festsitzende provisorische Krone angefertigt wird. Die Vorteile – kürzere Behandlungszeiten, ein einziger chirurgischer Eingriff und der Verzicht auf herausnehmbare Provisorien – machen sie zur bevorzugten Wahl für Patienten, insbesondere im ästhetisch sensiblen Frontzahnbereich.
Eine Weiterentwicklung dieser Technik stellt die IDR TECHNIQUE (Immediate Dentoalveolar Restoration) dar. Sie ermöglicht es, auch komplizierte Fälle mit bestehenden oder durch die Extraktion entstandenen Knochendefekten in nur einer Sitzung zu lösen. Durch die Kombination mit einem kleinen Knochentransplantat verbessert sie erheblich die Stabilität des Implantats, den postoperativen Heilungsverlauf in Bezug auf Schmerzen und ermöglicht eine sofortige ästhetische Wiederherstellung.



Die echte IDR-Technik wurde 2014 von Dr. Juan Carlos Martins da Rosa (Brasilien) entwickelt und wird aufgrund ihrer technischen Herausforderungen bisher nur selten angewandt. Dennoch zählt sie zu den derzeit effektivsten Methoden, um ästhetische Probleme nach Zahnextraktionen im Frontzahnbereich zu lösen.
